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Nazca Linien
Die Nazca Linien von Peru sind seit langer Zeit ein Thema für Archäologen und UFO-Begeisterte. Ein paar in den Wüstenboden eingezeichnete Linien in Peru bilden sich, aus großer Entfernung betrachtet, zu Tierfiguren zusammen. Während Archäologen darin Überreste ritueller Zeremonien erkennen, hat die UFO-Gemeinde ihre eigenen Vorstellungen gefunden (Däniken spricht von “Landebahnen für Außerirdische”).

Ich persönlich habe mich nie sonderlich für UFO-Themen interessiert. Einmal kam mir als Ziel der Fernwahrnehmung (Remote Viewing) ein UFO unter, was sich aber als Attrappe entpuppte (ein angeblich von Billy Meier aus der Schweiz fotografiertes UFO). Mein Interviewer ist auch nicht UFO-Begeistert, aber er kennt die bekannten Mysterien dieser Welt, die immer wieder zu Diskussionen anregen. Daher gab er mir die Nazca Linien und ihre Entstehung als Aufgabe, die es mittels Fernwahrnehmung zu lösen galt (blind).
Die Sitzung wurde am 19. März 2011 abgehalten (PDF-Download unten).
Meine Beschreibung verlief zuerst in Richtung einer Landschaft, die ‘offen und breit‘ war. Wie einzelne Objekte, die in der Gegend rumstehen. ‘Menschen‘ sind vor Ort, die auf etwas ‘diszipliniert‘ warten. Sie sind von der Landschaft genervt und wollen da weg, als wäre etwas ‘kaputt gewirtschaftet‘. Ihnen ist klar, daß etwas geschehen wird, sind sich aber uneins, wie sie weiter verfahren sollen. Dieses Ereignis ist sehr selten und kommt von Außen, man weiß nicht wie es sich entwickeln wird. Es ist an den Sternen abzulesen und Zeit spielt eine Rolle. Es geschieht etwas am Himmel, ‘wie ein Komet der vorbeizieht‘ oder eine ‘Sonnenfinsternis‘. Sie sind sich bewußt, dabei sogar ihr Leben verlieren zu können. Es ist eine heiße Umgebung und körperliche Arbeit im Team spielt eine Rolle.
300 Meter über der Landschaft erkennt man ‘zerklüftete Klippen‘, wo in der Mitte etwas herausragt. ‘Raue Bedingungen‘, ‘staubig‘, ‘alt‘ und ‘verlassen‘. Wie aus der ‘Vergangenheit‘. Schon zu Beginn war der Eindruck von Wasser vorhanden, der hier wieder auftaucht. Als seien die Klippen von Wasser umgeben. Auf der nächsten Zeichnung ist mein eigener Vergleich zwischen Damals und Heute, da es mir zu dem Zeitpunkt in der Sitzung so vorkam, als seien zwei Zeiten wichtig. Damals war alles mit ‘Wasser‘ umgeben, wo heute nur noch ‘Staub‘ vorhanden ist.

Eine Bewegungsanweisung zum maßgeblichen Zeitpunkt in der Vergangenheit bringt vereinzelte Menschen als Gruppe zum Vorschein, die sich in ‘sechskantigen Gebäuden‘ aufhalten. Eine Bauart, die sehr ungewöhnlich ist. Diese Gebäude dienen dem Schutz einer außerordentlich ‘starken Sonneneinstrahlung‘ und besitzen auf dem Dach eine besondere Konstruktion zu diesem Zweck. Die Gegend in der sie leben ist ‘wüstenähnlich‘. Die Gebäude sind alt und mittlerweile zersetzt worden. Sie scheinen aus nachwachsenden Naturmaterialien bestanden zu haben, nicht nur aus Steinen. Eine unbekannte Baukunst, die wir nicht kennen. Sie erinnert mich an einen ‘orientalischen‘ Stil.
Die Menschen scheinen Nomaden zu sein, die sich aus kulturellen Gründen nie länger an einem Ort aufhalten. Ihr Aussehen erinnerte mich an Ägypter, so ‘wie mit einer Art Rock‘ bekleidet. Ihre Kultur ist sehr sozial, alle gehören zusammen und ich empfand es als die perfekte Gesellschaft. Jeder hilft dem anderen. Sehr markant ist ihre Eigenart des Sprechens: Eine Behinderung ist vorhanden die es ihnen schwer macht, akkustisch zu kommunizieren. Wie eine ‘unterentwickelte Sprachfähigkeit‘, wodurch sie nur sehr langsam Informationen vermitteln können. Ihre Sprache hört sich abgehackt an, es wird dadurch eine Themenauswahl vorgegeben und die Nuancen verbreitet man durch Gestik. Ein Vergleich mit uns heute: Telefon wäre dort nicht möglich, da eine rein akkustische Kommunkation zu Schwierigkeiten führt. Sie muß visuelle Elemente enthalten. Trotz dieser Behinderung wird dort sehr viel geredet, fast wie eine Tagesaufgabe.
Signifikante Merkmale aus heutiger Sicht am Ziel sind Strukturen, die wie vom ‘Wind verwaschen‘ bereits verfallen und durch einen Sandsturm ‘verdeckt oder vergraben‘ sind. Diese Strukturen sind von der Landschaft so ohne weiteres ‘nicht mehr unterscheidbar‘, sie sehen farblich aus wie die Umgebung. Wie ein aus Stein bestehender Felsen.
Mein Fazit zu den Nazca Linien: Sie besitzen rituelle Bedeutung, wurden unter harter körperlicher Arbeit im Team geschaffen und stehen im Zusammenhang mit einem astronomischen Ereignis (Komet, Sonnenfinsternis etc). Der Eindruck von Wasser könnte bedeuten, daß durch einige dieser Linien Wasser geflossen ist. Ich spekuliere, daß diese evtl. veraltete Bewässerungsstraßen darstellen, mit denen Wasser gesammelt und zu bewirtschafteten Pflanzenfeldern geführt wurde, was in Form eines Tieres geschaffen gleichzeitig einem religiösen Hintergrund dient.
Links zu neuen Erkenntnissen der Nazca Linien:
Interview mit Prof. Bernhard Eitel vom Geographischen Institut der Universität Heidelberg
Artikel Welt Online über eine neu entdeckte, verschüttete Nazca Pyramide
Die komplette Sitzung kann hier heruntergeladen werden:
Sitzung über die Nazca Linien von Karsten (PDF)
10. April 2011